Unsere Schule
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Qualitätsprogramm
- Allgemein

- Individuelle Förderung

- Förderung der Lesekompetenz

- Förderung der mathematischen Kompetenz

- Musikalisches Konzept

- Öko - AG

- Ruanda

- Schulhund




































































Konzept zur Umwelterziehung / Nachhaltigkeitserziehung

1. Jährlich stattfinde Veranstaltungen
- Apfeltag mit schuleigenem Apfelsaft und Apfelgerichten
- Kartoffelfest mit Kartoffelernte (Kartoffel im Sack) und Kartoffelgerichten
- Beteiligung an der Müllsammelaktion „Saubere Stadt Landau“ mit allen Klassen
- Beteiligung an unterschiedlichen Projekten (Patenschaft für einen Storch, Tag der Artenvielfalt etc.)

2. Arbeit auf dem Naturgelände
- Integration des Naturgeländes in alle Klassenstufen und Fächer
- Umwelt-AG
- Bau und Pflege von Nisthilfen für Vögel
- Obstwiese mit Ernte und Verwertung in der Schule (Kochen, backen, schuleigener Apfelsaft)
- Arche für Wildbienen und Insektenhotel
- Müllvermeidung / Mülltrennung
- Kostenloser Pausentee für die Kinder (Gesundheitserziehung sowie Müllvermeidung von
  Einwegverpackungen)

3. Dokumentation
Jedes Kind erhält bei der Einschulung eine Mappe von seiner Patin / seinem Paten überreicht. Hier werden alle Arbeiten, Projekte über die gesamte Grundschulzeit dokumentiert.


4. Kooperation mit außerschulischen Partnern
Zusammenarbeit mit dem NABU, der Aktion Pfalzstorch und anderen.
Dieses Konzept wird gemeinsam von Schulleitung, Kollegium, Schülern, Eltern und Förderkreis umgesetzt. Es ist eingebunden in das Qualitätsprogramm unserer Schule.

Die Grundschule Dammheim hat eine Öko-AG

Seit dem Schuljahr 2017/2018 hat die Grundschule Dammheim eine Öko-AG,  die von Frau Bruhn geleitet wird. Im ersten Halbjahr besuchten 19 Schüler der 3. und 4. Klasse die AG. Im zweiten Halbjahr durften auch Schüler der 1. und 2. Klasse daran teilnehmen. Da sich 37 Schüler anmeldeten, musste Frau Bruhn zwei Gruppen machen, die sich im Wechsel alle zwei Wochen dienstags zwei Schulstunden am Nachmittag treffen.
Über den Winter haben die Kinder in der Öko-AG verschiedene Dinge aus Naturmaterialien gebastelt und Laubsägearbeiten gefertigt. Außerdem Ideen für einen Schulgarten entwickelt.
Da der ursprüngliche Schulgarten im hinteren Bereich der Grundschule mit Biotop, Insektenhotels und Outdoor-Klassenzimmer leider dem Neubau zweier Klassensäle weichen muss, bleibt der Öko-AG nur noch der vordere Schulhof mit etwas Grün zur Verfügung.
Erstes Objekt war ein Weidentipi. Die Kinder sägten  und sammelten Äste aus den schuleigenen Weiden. Da  es keine  Wasserversorgung im Vorderhof gibt, war das regelmäßige Gießen leider sehr schwer. Das erste Tipi wuchs nicht richtig an. Ein zweites sollte gebaut werden. Leider wurden  im Zuge der Baumaßnahmen  die Schulweiden gefällt und entsorgt, so dass die Äste nicht mehr genutzt werden konnten.  So sammelten die Kinder Weidenäste am Acker hinter der Schule und versuchten erneut ein Tipi zu bauen. Leider ist auch dieses auf Grund der schlechten Wasserversorgung nicht richtig angewachsen. Dennoch haben die Schüler in den Pausen Spaß, darin zu spielen.
Als nächstes wollte Frau Bruhn den Schulhof etwas verschönern. Dazu besorgte sie Weinkisten, die die Schüler der Öko-AG bunt bemalten und zunächst mit Frühblühern bepflanzten. So konnten auch andere Lehrer den Frühling den Kindern anschaulich zeigen. Das Thema Frühblüher ist ein fester Bestandteil des Sachunterrichts.
Nachdem Osterglocken, Hyazinthen und Tulpen verblüht waren, wurden neue Blumen in die Kästen gepflanzt, die den Sommer über den Schulhof in bunten Farben erstrahlen lassen. Ebenso wurden die Betonringe neben dem Schuleingang bunt bemalt und bepflanzt.  Natürlich müssen die Kisten regelmäßig gegossen werden. Das übernehmen immer wieder gerne Schüler oder Frau Bruhn an den Wochenenden. Leider gibt es auf dem Vorderhof keinen Wasseranschluss, so dass Gießkannen immer in einem Saal gefüllt und dann zu den Kästen getragen werden müssen. Frau Bruhn würde gerne eine Regentonne an einer Regenrinne anschließen. Allerdings fehlt dafür noch ein Sponsor.
Die Bänke auf dem Schulhof verschönerten die Schüler ebenfalls mit bunten Farben.
Die Öko-AG hat von Herrn Rupp ein Hochbeet  gespendet bekommen, das jetzt aufgebaut und durch zusätzliche Erdspende von Frau Danne gefüllt werden konnte. So wie die Kistengärten, die wir über den BNE bezogen haben, wird das Hochbeet demnächst mit Salat, Kräutern und ähnlichem von den Schülern bepflanzt. Jede Klasse versorgt zwei Kistengärten, die sie nach eigenen Vorstellungen bepflanzen dürfen. Wenn alles reif ist, wird es geerntet und in der Klasse zum Beispiel ein gesundes Frühstück mit Salat und Kräuterquark zubereitet.
Das letzte Projekt vor den Ferien wird das Anpflanzen von Kartoffeln in Kaffeesäcken sein. Dieses Projekt hat Frau Bruhn vor zwei Jahren das erste Mal probiert und es war toll, wie die Kartoffeln in den Säcken gewachsen sind. Die Kartoffelknollen hat die Schule gespendet bekommen und die Schüler konnten mit verfolgen, wie die Kartoffeln wachsen. Für manch einen eine ganz neue Erfahrung. Wenn im Spätjahr die Kartoffeln dann gewachsen sind, werden sie geerntet und es gibt einen Kartoffeltag in der Schule. Im ersten Jahr haben wir Kartoffelsuppe gekocht, letztes Jahr gab es leckere Ofenkartoffeln mit Quark.
Frau Bruhn versucht in der Öko-AG den Kindern die Natur sowie den sorgsamen Umgangn mit ihr etwas näher zu bringen und die Schüler möglichst viel aktiv sein zu lassen. Ist das Wetter mal nicht zum nach Draußen gehen geeignet, so wird im Klassensaal unterrichtet. Zum Beispiel hat Frau Bruhn in ihrem eigenen Garten Kohlmeisen und Stare gefilmt, wie diese ihre Jungen im Nistkasten oder unter dem Dach versorgen. Den Film konnte sie dann den Kindern zeigen.
Falls Sie Interesse haben, unsere Öko-AG auf irgendeine Weise zu unterstützen, sei es mit Ideen, was man machen könnte oder Sie sind Spezialist auf einem Gebiet und können uns etwas erzählen oder beibringen, sei es in Form einer Sach- oder Geldspende, so freuen wir uns sehr.


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